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Auf dem Fluss Dunajec kann man seit etwa 1832 mit Flössen durch den Pieninendurchbruch fahren. Abfahrt ist in Sromowce-Kąty, unterhalb der Mauer des Dunajec-Stausees.
Es gibt etliche Sagen, die das Naturschauspiel des Flussdurchbruchs durch das Gebirge erklären sollen: In einer davon soll die heilige Kinga auf der Flucht vor den Tataren ein seidenes Band zwischen die Felsen gelegt haben - das Band verwandelte sich in den Fluss Dunajec und hielt die Verfolger auf.
Auch im Verlauf der Flossfahrt, die etwa 2-3 Stunden dauert, kommen wir an geschichts- und geschichtenträchtigen Orten vorbei. So soll ein Mönch des Czerwony Klasztor (rotes Kloster, gegründet im 14. Jahrhundert, ab dem 17. Jahrhundert von Kamaldulensermönchen besiedelt) sich Flügel konstruiert und von den Felsen der Trzy Korony (Drei Kronen, eine charakteristische Felsgruppe) heruntergeflogen sein. |
Ab dieser Stelle beginnt der eigentliche Pieninendurchbruch. Der Fluss wird schmaler, die Strömung schneller. An einer schmalen Stelle namens Zbójnicki Skok (Räubersprung) soll der berühmte Räuber Janosik vor seinen Verfolgern den Fluss übersprungen haben. Die Flösser können den Fussabdruck des Absprungs im Felsen zeigen.
Reissende Strömung und langsamere Strecken wechseln sich ab. Die Felswände über der Dunajec steigen bis 300 Meter über dem Fluss an.
Weitere besondere Punkte auf der Fahrt sind die Wolfshöhle, der Adlerfelsen und die hundertjährige Quelle. Die Flösse nähern sich der Anlegestelle im Kurort Szczawnica, eine zweite Ausstiegsstelle gibt es weiter flussabwärts in Krościenko.
 Für die Fotos dieser Seite bedanke ich mich bei Familie Knoll aus Leipzig. |
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