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Schon im 9. Jahrhundert wurde auf einer Insel zwischen zwei Flussarmen eine Burg erbaut. Im Jahr 968 wurde der entstandene Ort zum Zentrum des Herzogtums von Miezko I. und Sitz eines Bischofs. Die sich weiter entwickelnde Siedlung nannte man Ostrów Tumski (Dominsel). Hier erbaute man auch die Vorläufer der heutigen Kathedrale, der Basilika St. Peter und Paul, deren Äußeres heute dem Zustand aus dem 14/15. Jahrhundert entspricht.
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Ab Mitte des 13. Jahrhunderts stieg Poznań zur Hauptstadt von Wielko-Polska auf, das Zentrum der Stadt verlagerte sich auf das rechte Warthe-Ufer zum Marktplatz und den schachbrettartig darum angelegten Straßen. Poznań entwickelte sich zum Knotenpunkt wichtiger europäischer Handelsstraßen und zum Bildungszentrum (Gründung der Lubrański-Akademie 1518, Jesuitenkolleg 1573). 1871 ging Poznań in preußischen Besitz über, durch einen Aufstand im Jahr 1918 kehrte die Stadt in den polnischen Staat zurück. Die Einwohnerzahl stieg zwischen den Kriegen auf 600.000 an. 1956 kam es wiederum zu einem Aufstand und Unruhen, ausgelöst durch Preiserhöhungen für Nahrungsmittel. Heute ist Poznań als Handelszentrum für seine Messe (seit 1921) und durch seine Universität bekannt.
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