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Sandomierz ist schon seit dem 8 Jahrhundert Siedlungsplatz an der Wisła (Weichsel), 1227 erhielt die befestigte Stadt die Stadtrechte. Es entwickelte sich der Handel, speziell mit Getreide, das von Sandomierz aus nach Gdansk (Danzig) verschifft wurde.
Die heutige Altstadt liegt auf einem kleinen Hügel, von den Verteidigungsanlagen existieren nur noch Reste am Brama Opatowska (Abt-Tor). |
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| Von hier führt die Ulica Opatowska direkt zum Marktplatz, dem Zentrum der mittelalterlichen Handelsstadt. In der Mitte des Markts erhebt sich das Rathaus im gotischen Stil, es wurde im 14.Jahrhundert erbaut und später mit Renaissanceelementen erweitert, zum Beispiel die Attika und der Turm aus dem 17. Jahrhundert. Im Rathaus ist ein Heimatmuseum zu besichtigen. |
Die Bebauung des Marktplatzes zeigt viele erhaltene Bürgerhäuser, kleine Gassen laden zum Spaziergang ein. unter der Altstadt gibt es ein weitverzweigtes System aus künstlichen Höhlen und Gängen, die teilweise besichtigt werden können. Sie sind in den letzten Jahrhunderten von den Bürgern als Lager und Rückzugsraum gegraben worden. |
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Sandomierz wurde des öfteren angegriffen, zuerst von den Tartaren, später in den Schwedenkriegen wurde 1656 das Schloß durch Sprengungen zerstört. Es bestand seit dem 15. Jahrhundert und wurde mehrfach um- und wiederaufgebaut. Es besitzt heute umfangreiche historische Sammlungen und die ethnographische Abteilung des Heimatmuseums.
Die Kathedrale von Sandomierz wurde ab 1360 erbaut und ist durch seine byzantinische Wandmalereien bekannt geworden. Sehenswert sind auch der Hochaltar von 1747 und die zahlreichen Gemälde. |
Für die Fotos dieser Seite bedanke ich mich bei Halina und Stanisław Gendera aus Tychy.
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