Dieter Motschmann
Bilder aus Polen: Szczecin (Stettin) I



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Bastei Siedmu Plaszczy in Szczecin
Szczecin entstand im 7. Jahrhundert aus einer Wehrsiedlung, die sich an der Stelle des heutigen Schlosses befand. 967 wurde sie vom ersten Piastenfürsten Mieszko I. eingenommen und Polen angegliedert. 1237 erhielt die Siedlung das Stadtrecht und Mitte des 13. Jahrhunderts trat Szczecin der Hanse bei, gehandelt wurden hauptsächlich Getreide und Fisch. 1630 wurde der Hafen von Schweden eingenommen und 1720 an Preußen verkauft. Deutsche und flamische Siedler hatten sich jedoch schon seit dem 13. Jahrhundert in Szczecin niedergelassen.
1729 kam die bekannteste Vertreterin Szczecins zur Welt: Sophie Anhalt-Zerbst, die späteren Zarin Katharina die Zweite.
Im 18. Jahrhundert erfolgte ein starker Aufschwung der Manufakturen und des Hafens, 1870 wurde ein neuer Stadteil mit sternförmig angelegten Straßen angelegt, das heutige moderne Zentrum Szczecins. 1945 wurden Stadt und Hafen weitgehend zerstört, nach dem Wiederaufbau entwickelte sich das jetzt wieder zu Polen gehörigen Szczecin zum Wirtschaftszentrum der Region und ist seit 1972 auch Universitätsstadt.
Peter & Paul Kirche          Peter & Paul Kirche
Das obere Bild zeigt eine Blick von der Bastei Siedmu Plaszczy (Bastei der sieben Mäntel) über den Hafen, das linke Bild unten zeigt im Hintergrund den gotischen Giebel der Kirche Peter & Paul, davor einen Lademast eines Schiffes als Wahrzeichen der Hafenstadt. Das linke untere Bild zeigt einen Blick in das Innere der Peter & Paul Kirche.

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Letzte Änderung dieser Seite: 22.06.2002