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Das Königsschloß Wilanów liegt ein Stück außerhalb, vor den Toren Warschaus inmitten großzügiger Parkanlagen. Es gehört zu den kostbarsten Schloßanlagen Polens.
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Schon um 1650 wurde hier ein Herrenhaus gebaut, das jedoch unvollendet blieb. Erst als 1677 Jan III Sobieski das Gelände erwarb, wurde die Bautätigkeit intensiviert. Das Schloß besteht aus einem Haupttrakt mit Seitenflügeln, die in verschiedenen Phasen hinzugefügt wurden. Dies hielt die Baukosten in Grenzen und ließ andererseits eine Fülle von baulichen Stilmitteln zu, die Wilanów so interessant machen. |
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Mehrere wechselnde Besitzer fügten weitere Elemente hinzu, bis Stanisław Kostka Potocki das Schloß und die mittlerweile zusammengetragenen Sammlungen (polnische und europäische Portraitmalerei, antike Skulpturen, chinesische und japanische Kunst) der Öffentlichkeit zugänglich machte.
Der Architekt von Wilanów, Agostino Locci, wurde für seine Barockbauten in Polen berühmt. Der Park war an italienischen Villengärten orientiert, wurde ab 1799 dann aber als Landschaftsgarten nach englischem Vorbild umgestaltet.
Im zweiten Weltkrieg wurde Wilanów zerstört, die Bäume des Parks verbrannten zu 90 %. Zwischen 1954 und 1965 wurden Schloß und Park, teilweise in den barocken Formen der Zeit Jan III Sobieskies, wieder aufgebaut. Heute dient das Schloß als Museum, teilweise auch als Gästehaus für Staatsbesuche.
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Diese Aufnahmen aus dem Spätherbst geben nur einen schwachen Eindruck von dem großartigen Park, der Wilanów umgibt. Es lohnt sich, einen Ausflug hierhin zu machen.
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